Städtisches Familienzentrum Recklinghausen
„Wilde Wiese“

Die teiloffene Arbeit

In unserer Einrichtung arbeiten wir nach dem teiloffenen- Konzept. Das bedeutet, dass jedes Kind einer Stammgruppe von je 25 Kindern, sowie einer festen Erzieherin und einer Ergänzungskraft zugeordnet ist.

Täglich in der Zeit von ca.9.10-9.30 Uhr findet in den Gruppen ein Morgenkreis statt, in dem die Anwesenheit der Kinder überprüft wird, des Weiteren ganzheitliche Aktionen und Spiele zu den verschiedenen Bildungsbereichen( wie z.B. Förderung des kognitiven Bereiches, der Wahrnehmung, der Sprache etc.) durchgeführt werden.

Im Anschluss daran haben alle Kinder die Möglichkeit in verschiedene Aktionsbereiche ( z.B. Rollenspielbereich, Kreativbereich,........etc.), in das Freispiel zu wechseln, oder an gezielten Kleingruppenangeboten teilzunehmen. Die teiloffene Arbeit bietet aufgrund ihrer Struktur, Abläufen, sowie der unterschiedlich angebotenen Möglichkeiten und Anforderungen dem einzelnen Kind eine vorteilhafte/ positive Vorbereitung auf die Schule.

Im sozialen Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen erfahren sie Anregungen für ihre Wahrnehmung und ganzheitliche Entwicklung, d.h. ebenso im Bereich ihrer sozial- emotionalen, wie auch ihrer körperlichen, kreativen und geistigen Fähigkeiten.

Durch Spielen, Bewegung, Handeln und Wahrnehmen finden die Kinder hier die Bedingungen für handlungsorientierte Entwicklung, für Lernen durch Tätigsein. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen unterstützen und begleiten das einzelne Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung und seiner Möglichkeit, sich mit der Umwelt auseinander zusetzen. Die Achtung des Kindes, so wie es ist, sowie die Befähigung und Ermutigung zu größtmöglicher Selbständigkeit und Eigenaktivität stehen dabei im Vordergrund.

Weitere wichtige Schwerpunkte in unserer pädagogischen Arbeit, liegen im Bereich Sprachförderung, dem Brückenjahr und Elternarbeit.



Das Brückenjahr
(oder auch: das letzte Jahr im Kindergarten)

Vom ersten Kindergartentag an, erfahren die Kinder Förderung in allen Entwicklungsbereichen und werden dadurch „fit“ für die Schule.
Da der Übergang vom Kindergarten in die Schule ein großer Schritt für jedes Kind ist, findet neben der alltäglichen Förderung im letzten Kindergartenjahr einmal wöchentlich ein „Schukimorgenkreis“ für die „Vorschulkinder“ statt. In diesem Morgenkreis treffen sich alle „Vorschulkinder“ einer Gruppe zusammen mit einem/r Erzieher/in an einem festen Ort. Dieser Ort verwandelt sich für ca. 30 min in einen Klassenraum, wo die gleichen Regeln wie in der Schule gelten. In dieser Zeit werden spielerische Übungen zu den Themen: Zahlen, Buchstaben, logisches Denke… gemacht. Darüber hinaus erhalten die Kinder Hausaufgaben, die sie bis zur darauf folgende Woche erledigen sollen.
Des Weiteren findet in diesem Brückenjahr Ausflüge zu verschiedenen Institutionen, wie der Polizeiwache, der Bücherei, dem Schloss Strünkede… statt. Bei den Ausflügen sind die „Großen“ unter sich und können erfahren, etwas nur mit Kindern in ihrem Alter zu machen.